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SWR-Reihe „Fahr mal hin“ zu Besuch im Aartal

veröffentlicht am 29.11.2018
Am Frei­tag, den 23.11.2018 wur­de ein Bei­trag aus der SWR-Rei­he „Fahr mal hin“ aus­ge­strahlt, der die Zu­schau­er mit auf ei­ne Rei­se ent­lang der ro­man­ti­schen und ur­sprüng­li­chen Aar nimmt. Wer die Aus­strah­lung ver­passt hat, kann den et­wa halb­stün­di­gen Bei­trag auf der Web­si­te des SWR nach­schau­en – es lohnt sich!

Die Rei­se be­ginnt im Na­tur­park Rhein-Tau­nus an der Qu­el­le der Aar im hes­si­schen Rhein­gau-Tau­nus-Kreis und führt im Tau­nus an Tau­nus­stein, Bad Schwal­bach, Ho­hen­stein und Aar­ber­gen vor­bei. Da­nach ver­lässt die Aar Hes­sen und fließt in Rhein­land-Pfalz durch Hahn­stät­ten, be­vor sie bei Diez in die Lahn mün­det. Ins­ge­s­amt ist der Fluss zwar nur 40 km lang, aber den­noch kön­nen die Ufer der Aar mit vie­len Höh­e­punk­ten über­zeu­gen. Da­zu ge­hö­ren Wan­der­we­ge und Na­tu­r­er­ho­lung eben­so wie Kul­tur und Ge­schich­te. Im Bei­trag ste­hen ne­ben der Land­schaft auch be­son­ders die Men­schen im Aar­tal und ih­re Ge­schich­ten im Vor­der­grund.

Zu Be­ginn zeigt der Bei­trag das Zug­man­tel­ka­s­tell ganz in der Nähe der Aar­qu­el­le. Hier ver­lieft die Gren­ze zwi­schen dem rö­mi­schen Reich und dem Ger­ma­nen­reich, der ober­ger­ma­nisch-rae­ti­sche Li­mes, der seit 2005 Welt­kul­tur­er­be ist. Auf dem ein­mal im Jahr statt­fin­den­den Rö­mer­markt der Zug­man­tel-Co­hor­te kön­nen Men­schen von heu­te die Ge­schich­te, die sich hier vor 2000 Jah­ren er­eig­net hat, in au­then­ti­scher Form na­ch­er­le­ben. 

Eben­so im­po­sant wie das Zug­man­tel­ka­s­tell ist auch die Burg Ho­hen­stein, ei­ne der größ­ten Burg­rui­nen im Tau­nus. Der Thea­ter­ve­r­ein Tau­nus­büh­ne nutzt die Burg schon seit über 50 Jah­ren als ein­drucks­vol­le Ku­lis­se für die Auf­füh­run­gen Ih­rer Thea­ter­stü­cke. Schau­spie­ler wie Zu­schau­er schät­zen die ganz be­son­de­re At­mo­sphä­re, die die Burg den Vor­stel­lun­gen ver­leiht.

Wei­te­re Sta­tio­nen des Bei­trags ent­lang der Aar sind Burg Ho­hen­fels, die sich in Pri­vat­be­sitz be­fin­det und durch die der Burg­herr per­sön­lich öf­ter im Jahr Füh­run­gen an­bie­tet, so­wie die Werk­statt ei­nes Gi­tar­ren­bau­ers in Aar­ber­gen. Die mitt­ler­wei­le still­ge­leg­te Aar­tal­bahn, die einst durch das Aar­tal fuhr, wird eben­falls the­ma­ti­siert. Der Ar­beits­kreis Aar­tal­bahn setzt sich da­für ein, dass die Bahn­st­re­cke wie­der in Be­trieb ge­nom­men wird. Bis da­hin wird die St­re­cke tou­ris­tisch ge­nutzt und Be­su­cher kön­nen auf ei­ner Fahrt mit ei­ner Drai­si­ne das Aar­tal er­kun­den.

Am En­de des Bei­trags steht fest: Das Aar­tal lädt zu ei­ner Ent­de­ckungs­rei­se ein. Mit sei­nen vie­len Bur­gen, Burg­rui­nen und Müh­len, zahl­rei­chen St­reu­obst­wie­sen und der ur­sprüng­li­chen Wald­land­schaft im Na­tur­park Rhein-Tau­nus ist es ein loh­nens­wer­tes Ziel, um Na­tur und Ge­schich­te zu er­le­ben. Da­zu bie­ten sich auch der Aar-Höh­en­weg so­wie wie der Aar­tal-Rad­weg an.