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Auszeichnung und neues Restaurant ab 2018

veröffentlicht am 08.05.2017
Und wie­der geht ei­ne Aus­zeich­nung in den Tau­nus! To­bias Böß­mann, Sous-Chef des Sch­loss­ho­tels am Ret­ters­hof in Kelk­heim, hat als ei­ner von sie­ben Jung­köchen am Re­gio­nal­wett­be­werb der „Con­f­rér­ie de la Chaî­ne des Rô­tis­seur­s“ teil­ge­nom­men und (mit knap­pen Ab­stand zum Sie­ger) den zwei­ten Platz be­legt.

Der 23-Jäh­ri­ge zau­ber­te aus ei­nem vor­ge­ge­be­nen Wa­ren­korb in drei­ein­halb Stun­den ein Drei-Gän­ge-Me­nü be­ste­hend aus Ja­kobs­mu­schel (Vor­spei­se), Schwarz­fe­der­huhn so­wie Gra­nat­ap­fel, Phy­sa­lis und Quark (Nach­spei­se). Ne­ben dem Ge­sch­mack floss in die Be­wer­tung auch die Prä­sen­ta­ti­on mit ein. Für Böß­mann war es der ers­te Wett­be­werb.

Böß­mann, der „für sein Le­ben ger­ne koch­t“, trat mit 16 Jah­ren sei­ne Leh­re im No­vo­tel in Frank­furt-Nie­der­rad an. Seit­dem war er zwei Jah­re in Zürich so­wie in den Re­stau­rants Me­di­ci und Hol­bein’s im Her­zen Frank­furts.

Phi­lip Rau­bach, Küchen­chef des Ro­man­tik Ho­tel Sch­loss Ret­ters­hof, der selbst vor sie­ben Jah­ren an dem Wett­be­werb teil­nahm und Böß­mann zu der Ver­an­stal­tung be­g­lei­te­te, schwärmt von sei­nem Schütz­ling und ver­rät: „To­bi hat hier als Pos­ten­chef an­ge­fan­gen, sich aber über Weih­nach­ten und Sil­ves­ter der­art pro­fi­liert und pro­fes­sio­nell ver­hal­ten, dass für uns klar war, dass wir ihn trotz sei­nes jun­gen Al­ters zum Stell­ver­t­re­ten­den Küchen­chef ma­chen. Auch die Prü­fer jetzt nah­men ihn als ex­t­rem reif in der Küche wahr (...)". 

Dass Böß­mann ein Ga­rant für ku­li­na­ri­sche Top-Leis­tun­gen ist und mit Rau­bach zu­sam­men am Herd steht, freut auch Ge­schäfts­füh­rer Hans-Jür­gen Lau­meis­ter. Denn: Nächs­tes Jahr soll ein wei­te­res Re­stau­rant auf dem Ge­län­de von Sch­loss Ret­ters­hof ent­ste­hen. Er­gän­zend zum „fi­ne di­ning“-Be­reich, der sich an die ge­ho­be­ne, fran­zö­si­sche Küche an­lehnt, wird es 2018 ein rus­ti­ka­le­res Re­stau­rant ge­ben, bei dem der Schwer­punkt auf ös­t­er­rei­chisch-böh­m­i­schen Spei­sen liegt.