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15. Auflage des "Mendelssohn-Wettbewerbs"

veröffentlicht am 11.04.2014

Die in­zwi­schen 15. Aufla­ge des Wett­be­werbs für Nach­wuchs­mu­si­ker fin­det an vier Ta­gen im Mai im Alt­kö­n­ig-Stift in Kron­berg-Ober­höch­stadt statt. Zu­nächst mes­sen sich die St­rei­cher (3. und 4. Mai), dann die Pia­nis­ten (17. und 18. Mai). In­ter­es­sier­te Be­su­cher sind gern ge­se­hen. Ein­tritt wird nicht er­ho­ben. Dar­über hin­aus wird am 1. Ju­ni in Ober­höch­stadt das ers­te von ins­ge­s­amt drei öf­f­ent­li­chen Preis­trä­ger­kon­zer­ten ge­spielt.

Die Ter­mi­ne der drei Preis­trä­ger­kon­zer­te:
- Sonn­tag, 1. Ju­ni, 16 Uhr, Alt­kö­n­ig-Stift Kron­berg-Ober­höch­stadt
- Sonn­tag, 8. Ju­ni, 16 Uhr, Wohn­s­tift Au­gus­ti­num Bad So­den-Neu­en­hain
- Sonn­tag, 15. Ju­ni, 16 Uhr, Stadt­hal­le Ober­ur­sel
 
Der Ein­tritt zu al­len Preis­trä­ger­kon­zer­ten ist frei. Spen­den sind er­be­ten.
 
Ne­ben Ul­rich Krebs (Land­rat des Hochtau­nus­k­rei­ses), Mi­cha­el Cy­riax (Land­rat des Main-Tau­nus-Krei­ses), Hans-Ge­org Brum (Bür­ger­meis­ter von Ober­ur­sel) und Nor­bert Al­ten­kamp (Bür­ger­meis­ter von Bad So­den) ist auch Kron­bergs Bür­ger­meis­ter Klaus E. Tem­men ei­ner der ins­ge­s­amt fünf Schirm­her­ren des Wett­be­werbs, auf des­sen Ver­mitt­lung im Jahr 2013 die bei­den Vor­spiel­wo­che­n­en­den und das 1. Preis­trä­ger­kon­zert erst­mals im Alt­kö­n­ig-Stift prä­sen­tiert wer­den konn­ten.
"Als Bür­ger­meis­ter der Stadt Kron­berg im Tau­nus ha­be ich ger­ne die Schirm­herr­schaft über­nom­men. Der Men­dels­sohn-Wett­be­werb und das Preis­trä­ger­kon­zert sind ein wei­te­rer Mo­sa­ik­stein für den Aus­bau des Kul­tur­stand­orts Kron­berg. Mein Dank rich­tet sich vor al­lem an den Vor­stand den Alt­kö­n­ig-Stif­tes. Da­mit un­ter­st­reicht das Stift ein­mal mehr die gu­te Ko­ope­ra­ti­on mit der Stadt Kron­berg im Tau­nus und sei­nen Ruf als Kul­tur­stät­te. Dan­ken möch­te ich zu­dem der Rhein­ber­ger-Stif­tung für das Aus­lo­ben ei­nes Son­der­p­rei­ses. Mein wei­te­rer Dank geht an Nils Graf Lamds­dorff für sein be­son­de­res En­ga­ge­ment und die Ein­be­zie­hung Kron­bergs als Au­s­tra­gung­s­ort."
 
Nils Graf Lambs­dorff, Wett­be­werbsin­i­tia­tor in 2000, ist Vor­sit­zen­der des ver­an­stal­ten­den Ve­r­eins "Men­dels­sohn-Wett­be­werb für jun­ge Mu­si­ker im Hochtau­nus- und Main-Tau­nus-Kreis". In sei­ner Rück­schau auf die Stand­ort-Pre­mie­re 2013 sagt er: "Das war so er­folg­reich, dass der Vor­stand vom Alt­kö­n­ig-Stift da­mals spon­tan be­sch­loss, auch 2014 wie­der Gast­ge­ber zu sein." Thek­la Thie­de-Wer­ner, Vor­stands­mit­g­lied der Alt­kö­n­ig-Stift eG er­gänzt: "Wir freu­en uns sehr, auf die­se Wei­se ei­nen klei­nen Bei­trag zur För­de­rung jun­ger mu­si­ka­li­scher Ta­len­te leis­ten zu kön­nen. Bei­de Vor­spiel­wo­che­n­en­den und das Preis­trä­ger­kon­zert am 1. Ju­ni wer­den wie­der re­ges In­ter­es­se bei den Be­woh­ne­rin­nen und Be­woh­nern so­wie Be­su­chern des Alt­kö­n­ig-Stif­tes aus­lö­sen."
 
Der Men­dels­sohn-Wett­be­werb rich­tet sich an jun­ge St­rei­cher und Pia­nis­ten bis zum 21. Le­bens­jahr in der "Kul­tur­Re­gi­on Frank­furt­R­hein­Main". Er fir­mier­te bis 2004 un­ter dem Na­men Robert-Stolz-Kla­vier­wett­be­werb. Ein­ge­la­den sind jun­ge Men­schen, die ih­re mu­si­ka­li­sche Aus­bil­dung in die­sem Ein­zugs­be­reich er­hal­ten, be­zie­hungs­wei­se hier woh­nen oder zur Schu­le ge­hen. Kin­der und Ju­gend­li­che be­kom­men da­mit die Mög­lich­keit, ihr Kön­nen zu ver­g­lei­chen. Auch die Freu­de am Mu­si­zie­ren und Zu­hö­ren ge­hört zur Kon­zep­ti­on die­ses Wett­be­werbs.
 
Mit 208 An­mel­dun­gen zum 15. Men­dels­sohn-Wett­be­werb (2013 wur­de mit 211 An­mel­dun­gen der bis­he­ri­ge Re­kord er­reicht) kommt er­neut viel Ar­beit auf das Vor­stands­mit­g­lied, Ben­ja­min Brain­man, Mu­si­ka­li­scher Lei­ter, zu, der auch das Wett­be­werbs­büro seit 2004 or­ga­ni­siert. Zu­sätz­lich lei­tet Brain­man auch noch die Mu­sik­schu­le Schwal­bach.
 
Ei­ne Ju­ry aus er­fah­re­nen Mu­sik­päda­go­gen der Re­gi­on be­wer­tet die Leis­tung mit Prä­d­i­ka­ten und Punk­ten. Kri­te­ri­en der Be­ur­tei­lung sind Text- und Stilt­reue so­wie ei­gen­stän­di­ge In­ter­pre­ta­ti­on. Von der Ju­ry aus­ge­zeich­ne­te 1. Preis­trä­ger ge­stal­ten sch­ließ­lich die drei öf­f­ent­li­che Kon­zer­te. Au­ßer­dem wer­den weit über 20 Son­der­p­rei­se ver­ge­ben.